Die geplante schrittweise Sanierung

Die Sanierung der Schriefersmühle muss in mehreren Schritten erfolgen:

1. Bauabschnitt (abgeschlossen seit Mitte Juni 2012): Zunächst musste das stark angegeriffene Mauerwerk repariert und dauerhaft geschützt werden. Die harten Winter der letzten Jahre haben den Feldbrandziegeln aus dem 18. Jahrhundert stark zugesetzt.Der Frost hatte das Mauerwerk an mehreren Stellen gesprengt - und damit anfällig fürweitere Frostschäden gemacht. Der Mühlenturm wurde deshalb über mehrere Monate eingerüstet. Mauerwerk und Fugen wurden ausgebessert und so gegen weitere Schäden geschützt.

Schäden im Mauerwerk

 

 

2. Bauabschnitt (abgeschlossen im März 2013):

Im 2. Bauabschnitt ist im März 2013 der die Mühle nur noch teilweise umgebende Mühlenberg zum großen Teil abgetragen worden, um auch den Rest des historischen Mauerwerks freizulegen.

Außerdem wurden eine einsturzgefährdete Stützmauer und zwei Anbauten, die nicht zur historischen Bausubstanz gehören, abgerissen.

Der historische Eingang der Durchfahrmühle wurde provisorisch gesichert (zugemauert).

Hier soll im nächsten Schritt ein Tor eingesetzt werden. Die Flächen rund um die Mühle sind mit Kies belegt worden. 

 

 

 





3. Bauabschnitt (abgeschlossen im Oktober 2013)

Der Eingang zur Straßenseite wurde wieder freigelegt und das Mauerwerk begradigt. Außerdem ist eine nicht mehr zu nutzende Öffnung im Mühlentor fachgerecht vermauert worden. Wasser- und Stromanschlüsse wurden installiert. Die Baugenehmigung für den Innenausbau - inklusive denkmalrechtlicher Erlaubnis liegt vor. Planungen für die Gestaltung des Mühlenbergs und der Außenanlage laufen.

 

 

 

 












4. Bauabschnitt (abgeschlossen im Oktober 2014)

Der Mühlenberg und die Außenanlagen wurden neu gestaltet und bepflanzt

5. Bauabschnitt (Stand November 2014)

Um die Mühle der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und sie für Vereine, Schulklassen etc. nutzen zu können, muss sie von innen - nicht aufwendig, aber zweckmäßig - ausgebaut werden.Türen und Fenster sind inzwischen eingebaut, ebenso zwei Geschossdecken aus Holz und Treppen.

 

 


















Ziel des Vereins ist es nicht, hier wieder ein Mahlwerk oder andere historische Windmühlentechnik einzubauen. Bei der Schriefersmühle, die seit Jahrzehnten nur noch als Lagerraum genutzt wurde und 1945 völlig ausbrannte, ist davon nichts mehr erhalten.

Letzter Bauabschnitt (Datum noch ungewiss): Das Dach der Mühle ist in Ordnung und dicht. Viel schöner wäre es aber, wenn die Schriefersmühle wieder eine Mühlenkappe mit Flügeln erhielte. Denn leider gibt es in Mönchengladbach keine Windmühle mehr, die auch Flügel hat.